Cottage-Garten-Pflanzen — Traditionelle Stauden & Blüten
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Klassische Bauerngartenpflanzen sind informell, üppig und mehrjährig – Lavendel (Lavandula), Fingerhut (Digitalis), Rittersporn (Delphinium), Stockrose (Alcea), Storchschnabel (Geranium) und altmodische Rosen. Dieser Stil entstand im viktorianischen England, ist aber heute in europäischen Gärten wegen seiner entspannten, romantischen Üppigkeit und seines außergewöhnlichen Werts für Bestäuber beliebt. Stöbern Sie in unserer Bauerngartenpflanzen-Kollektion mit Lieferung in ganz Europa.
Was macht eine Pflanze zu einer „Bauerngartenpflanze“?
Bauerngartenpflanzen weisen folgende Schlüsselmerkmale auf: Sie sind überwiegend mehrjährig (kehren jedes Jahr zurück), versamen sich reichlich selbst, blühen üppig, wachsen in informellen Ansammlungen ohne starre Abstände und sind für Bienen und Schmetterlinge sehr attraktiv. Der klassische Bauerngarten enthält keine kahle Erde – Pflanzen dürfen zusammenwachsen, sich gegenseitig stützen und über Wege ragen. Die Pflanzdichte (nicht die Formalität) prägt den Stil.
Wesentliche Bauerngartenpflanzen
- Fingerhut (Digitalis purpurea) – zweijährig; hohe lila, rosa oder weiße Blütenrispen; versamt sich reichlich; unerlässlich für langrüsselige Hummeln
- Rittersporn – dramatische 120–180 cm hohe blaue, lila oder weiße Blütenstände; Juni–Juli; benötigt bei exponierten Standorten eine Stütze
- Winterharter Storchschnabel – das Arbeitstier der Bauerngartenrabatten; niedrig wachsend; große Farbvielfalt; blüht von Mai bis September mit Rückschnitt; nach dem Anwachsen völlig trockenheitstolerant
- Stockrose (Alcea rosea) – altmodische, architektonische Zweijährige; 150–250 cm; einfache oder gefüllte Blüten in jeder Farbe von Weiß bis fast Schwarz; versamt sich zuverlässig
- Lavendel – siehe unsere Lavendelkollektion; das duftende Rückgrat jeder Bauerngartenbepflanzung
Wie man eine Bauerngartenrabatte anlegt
Pflanzen Sie 3–7 Exemplare derselben Sorte in Gruppen für eine bessere Wirkung; mischen Sie die Höhen von vorne (30 cm Geranium) nach hinten (180 cm Rittersporn). Lassen Sie Selbstaussäer (Fingerhut, Akelei, Verbena bonariensis) Lücken besiedeln – so regenerieren sich Bauerngärten auf natürliche Weise. Teilen Sie Stauden alle 3–4 Jahre, um die Wuchskraft zu erhalten. Kein Mulch nötig – kahle Erde ermöglicht es ein- und zweijährigen Selbstaussäern, sich anzusiedeln.
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